UNESCO-Projekttag 2026: Gemeinsam für eine nachhaltige und gerechte Zukunft
Am diesjährigen UNESCO-Projekttag stand unsere gesamte Schulgemeinschaft erneut ganz im Zeichen der Werte und Ziele der UNESCO. Bereits zum fünften Mal seit 2022 haben sich alle Klassenstufen im Rahmen des jährlichen Projekttags intensiv und auf vielfältige Weise mit Themen wie Nachhaltigkeit, Demokratie, Menschenrechten und globaler Verantwortung auseinandergesetzt.
Die Klassenstufe 5 beschäftigte sich mit dem Namenspatron unserer Schule MELISSANTES. Neben der Arbeit vor Ort in der Schule unternahmen die Schüler*innen auch eine Exkursion nach Dornheim, einer Wirkungsstätte von MELISSANTES, und konnten so historische Bezüge unmittelbar erleben.
Die Schüler*innen der Klassenstufe 6 setzten sich mit zentralen Themen der UNESCO auseinander, insbesondere mit dem Welterbe und dem Umweltschutz. Nach einem Input zu den Kinderrechten – mit besonderem Fokus auf dem Recht auf Mitbestimmung und Information – wurden die Schüler*innen selbst aktiv: Sie bereiteten eine Demonstration vor, gestalteten kreative Plakate und verfassten eigene Redebeiträge. Den Abschluss bildete eine eindrucksvolle gemeinsame Demo auf dem Schulhof, bei der die Schüler*innen ihre Anliegen sichtbar und hörbar machten.
Die Klassenstufen 7 bis 9 wurden durch externe Referentinnen des „Eine Welt Netzwerks e.V.“ unterstützt. Die siebten Klassen arbeiteten zum Thema Umweltschutz und setzten sich unter anderem mit nachhaltigem Konsum, Plastikvermeidung, Ernährung und Mobilität auseinander. Die achten Klassen widmeten sich dem Schwerpunkt Globalisierung und reflektierten kritisch globale Zusammenhänge, Konsumverhalten und deren Auswirkungen, etwa am Beispiel von Kleidung, Schokolade oder der Fleischproduktion. Die neunten Klassen beschäftigten sich mit den Themen Demokratie und Antidiskriminierung. In Workshops zu Feminismus, Vielfalt, Dialog und Rassismusprävention entwickelten die Schüler*innen ein vertieftes Verständnis für gesellschaftliche Verantwortung und ein respektvolles Miteinander.
Für die Klassenstufe 10 stand ein Planspiel im Mittelpunkt: Unter dem Titel „Alien-Invasion“ setzten sich die Schüler*innen mit politischer Kommunikation, Desinformation und Medienbildung auseinander und diskutierten zum Teil hitzig miteinander. Das Planspiel wurde vom „Netzwerk für Demokratie und Courage“ sowie der „Landeszentrale für politische Bildung“ entwickelt und von den Lehrkräften unserer Schule durchgeführt.
Die Klassenstufe 11 unternahm eine Exkursion nach Erfurt und setzte sich dort im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit zentralen Erinnerungsorten auseinander. Die Schüler*innen besuchten den Erinnerungsort Topf & Söhne sowie die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße und beschäftigten sich intensiv mit Fragen historischer Verantwortung, Erinnerungskultur und politischer Bildung.
Der UNESCO-Projekttag zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, sich aktiv mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Kollegium für das große Engagement bei der Durchführung dieses Tages sowie der Schulleitung für die kontinuierliche Unterstützung. Ebenso bedanken wir uns herzlich beim Förderverein unserer Schule, der den Projekttag erneut finanziell unterstützt und damit maßgeblich zum Gelingen beigetragen hat.
(Laura Stadtmüller, UNESCO-Schulkoordinatorin)
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