Skip to main content

Geschichtsprojekt A27 - Lesung

Ausgehend von dem Buch „Was bleibt sind Liebe, Dankbarkeit und Mut“ haben wir, der Leistungskurs Geschichte, uns intensiv mit der Lebensgeschichte von Klaus und Paula Stern auseinandergesetzt. Innerhalb von nur zwei Tagen entstand gemeinsam eine Lesung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Für die Vorbereitung wurden wir in eine Lese- und eine Kreativgruppe eingeteilt. Während die Lesegruppe passende Textstellen auswählte und für den Vortrag vorbereitete, gestaltete unsere Kreativgruppe die musikalische Begleitung sowie Bilder und Präsentationselemente, um die Lesung eindrucksvoll zu unterstützen und die Atmosphäre der einzelnen Abschnitte zu unterstreichen. Die Beschäftigung mit den persönlichen Erinnerungen von Klaus Stern hat uns tief bewegt und durch die intensive Auseinandersetzung mit den Texten wurde uns bewusst, welche Folgen Ausgrenzung, Hass und Gleichgültigkeit haben können und wie wichtig es ist, Erinnerung lebendig zu halten. Die musikalischen und gestalterischen Elemente sollten die Worte nicht ersetzen, sondern ihre Wirkung verstärken und den Zuhörerinnen und Zuhörern Raum zum Nachdenken geben.

Das Projekt hat uns gezeigt, dass Gedenken nicht nur bedeutet, an die Vergangenheit zu erinnern, sondern auch Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Die Geschichte von Klaus und Paula Stern macht Mut, für Menschlichkeit, Toleranz und Demokratie einzustehen, damit sich ein solches Unrecht niemals wiederholt.

Yvette Hünger (im Namen des Leistungskurses Geschichte A27)