Windsurflager 2026 in San Pepelone – Eine unvergessliche Woche am Wasser
Auch in diesem Jahr verbrachten unsere Schülerinnen und Schüler wieder eine abwechslungsreiche und sportliche Woche im Windsurflager in San Pepelone. Neben dem Erlernen neuer Fähigkeiten auf dem Wasser kamen auch Gemeinschaft, Spiel und Spaß nicht zu kurz. Hier berichten die Teilnehmenden von ihren Erlebnissen.
Montag
Nach der allerersten Nacht starteten wir mit einem sehr leckeren und reichhaltigen Frühstück in den Tag. Dieses gab uns allen die nötige Kraft für die anstehenden Surfeinheiten. Dann hieß es: Ab aufs Wasser!
Für viele von uns war es das erste Mal, dass wir das Windsurfen ausprobierten. Während die Anfänger lernten, wie man richtig auf dem Surfbrett steht und das Segel hält, konnten die Fortgeschrittenen ihr Wissen aus den Vorjahren vertiefen und ihre Technik verbessern. Wir lernten, wie man überhaupt losfährt, und machten unsere ersten Versuche, die Windsurfbretter zu lenken.
Die Surfeinheit war zwar sehr anspruchsvoll, machte aber trotzdem großen Spaß. Bevor wir uns am Nachmittag ein zweites Mal aufs Wasser begaben, hatten wir zunächst Freizeit. Diese wurde genutzt, um Basketball oder Volleyball zu spielen.
Bei Sonnenschein und Wind konnten wir während der freien Übungszeit das Gelernte vom Vormittag weiter festigen und verbessern. Nach diesem ersten ereignisreichen Tag in San Pepelone gingen wir gegen 18:30 Uhr zum Abendessen, das ebenfalls sehr lecker war. Da der erste Tag für uns alle anstrengend gewesen war, ließen wir den Abend ganz entspannt bei Kartenspielen oder gemeinsamen Gesprächen am Strand ausklingen.
Nora (10d)
Dienstag
Unser Dienstag begann, wie jeder Morgen, mit einem ausgiebigen Frühstück. Doch so entspannt der Tag auch begann, nahm er schnell an Fahrt auf.
Die erste Surfeinheit des Tages startete, doch hier trennte sich die Spreu vom Weizen: Es wurde in Surfschein-, Aufsteiger- und Spaßgruppe eingeteilt. Für die Surfschein-Gruppe hieß es zunächst: raus aus dem Wasser und rein in den Theorieunterricht. Der Rest stärkte sich mit den Angeboten der Beach Bar oder spielte Volleyball.
Die zweite Surfeinheit wurde mit unterschiedlicher Motivation angegangen, doch gegen eine kleine Abkühlung im Wasser hatte niemand etwas einzuwenden.
Die Abendstunden verbrachten wir beim Volleyball, im Fitnessbereich oder mit einem Cocktail beziehungsweise Mocktail an der Beach Bar, natürlich mit Blick auf den wunderschönen Sonnenuntergang. So verging auch der zweite Tag im Surflager wieder viel zu schnell.
Pia (A27.3)
Mittwoch
Der Mittwochmorgen begann mit einem entspannten Frühstück. Anschließend ging es wieder ans Wasser. Da jedoch nur ein sehr schwacher Wind wehte, entschieden wir uns statt des Surfens für eine Kanu- und SUP-Tour.
Nur diejenigen, die den Surfschein erwerben wollten, gingen noch einmal aufs Wasser, um Wenden, Abfallen, Anluven und Kreuzen zu üben. Danach schlossen sie sich ebenfalls der Tour an. Es wurden Wasserschlachten veranstaltet, SUP-Boards „geklaut“ und sogar lange SUP-Züge gebildet.
Nachdem alles wieder verstaut worden war, folgte die wohlverdiente Pause. Manche spielten Volleyball, andere stärkten sich oder nutzten die Zeit zum Lernen, denn die Theorieprüfung rückte immer näher.
Dann war es so weit: Die Theorieprüfung stand an. In einem Multiple-Choice-Test mit 21 Fragen mussten wir unser Wissen unter Beweis stellen.
Anschließend folgte die zweite Wassereinheit. Da der Wind weiterhin ausblieb, spielten wir stattdessen eine Runde Wasserrugby. Niemand war vor Tacklings oder einem unfreiwilligen Tauchgang sicher. Dabei zeigten alle großen Teamgeist.
Nach einer weiteren Pause machten wir uns für das Abendessen und die anschließende Beachparty fertig. Dort lachten wir viel, tranken Mocktails, genossen den Sonnenuntergang oder unterhielten uns mit unserem neu gewonnenen Freund Karl.
Irgendwann begannen Benjamin, Alex, Gustav und Johann jedoch, Herr Seeboth und Herr Körber mit Wasserpistolen anzugreifen. Daraus entwickelte sich eine ausgedehnte Wasserschlacht zwischen Lehrern und Schülern. Die Jungs waren hauptsächlich mit Weglaufen beschäftigt, während die Lehrer alles daransetzten, sie zu erwischen. Das Spektakel dauerte fast eine Stunde und sorgte bei allen Zuschauern für beste Unterhaltung.
Seinen Höhepunkt fand der Kampf, als Herr Seeboth eine Wasserbombe einsetzte und schließlich die Wasserpistolen den Belastungen nicht mehr standhielten. Die Lehrer kündigten augenzwinkernd ihre Rache an.
Das Highlight der Beachparty war schließlich eine beeindruckende Feuershow, die für großartige Stimmung sorgte. Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu. Viele gingen bereits schlafen, während andere noch eine Runde Uno spielten oder die letzten Sonnenstrahlen genossen.
So endete bereits der vierte Tag unserer Surflagerreise.
Frida (9c) & Fine (9b)
Donnerstag
Heute war leider schon unser letzter voller Tag im Surflager. Wie immer begann der Tag mit einem gemütlichen Frühstück.
Anschließend stand nur noch eine Surfeinheit auf dem Programm. Einige legten dabei ihre praktische Prüfung für den Surfschein ab. Die anderen konnten frei surfen oder eine Runde Wasser-Rugby spielen.
Nachdem wir die Neoprenanzüge abgegeben hatten, spielten wir ein kleines Beachvolleyball-Turnier. In Viererteams traten wir zunächst in einer Gruppenphase gegeneinander an. Das Turnier machte großen Spaß, war bei strahlendem Sonnenschein aber auch ziemlich anstrengend.
Zum Abendessen gab es leckere Hotdogs. Danach gingen einige von uns noch einmal schwimmen oder fuhren mit den Stand-up-Paddle-Boards, darunter auch mit dem großen Zehner-SUP.
Um 21:30 Uhr fand schließlich die feierliche Übergabe der neuen Surfscheine statt. Den Abschluss des Tages bildete das gemeinsame Anschauen des Fußballspiels Deutschland gegen Ecuador. Deutschland verlor zwar mit 1:2, dennoch war es ein wunderschöner letzter Abend.
Aron (A27.3) & Julian (A27.2)
Abreisetag
Am letzten Morgen wachten wir ein letztes Mal in San Pepelone auf, manche etwas früher, andere wie gewohnt, je nachdem, ob die Koffer bereits gepackt waren.
Nach dem Frühstück hieß es für alle: Brote schmieren, die Häuser aufräumen und alles für die Abreise vorbereiten. Kurz vor 10 Uhr kam die Abnahme der Unterkünfte.
Nach einer kleinen Diskussion über die Sitzplätze im Bus machten wir uns um 10:15 Uhr gemeinsam mit der Gruppe aus Eisenberg auf den Heimweg.
Die Schülerinnen und Schüler, die den Windsurf-Grundschein erfolgreich bestanden hatten, erhielten ihre Surfscheine während der Busfahrt.
Um 14 Uhr gab es dann die wohlverdiente Pause bei McDonald's. Bis 14:45 Uhr konnten wir etwas essen, trinken und uns zumindest ein wenig von der Hitze erholen, draußen blieb es allerdings weiterhin sehr warm.
Anschließend machten wir uns auf den letzten Abschnitt der Heimreise. Gegen 16:45 Uhr erreichten wir Eisenberg, verabschiedeten uns von der dortigen Gruppe und fuhren anschließend weiter nach Arnstadt.
Etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten später kamen wir schließlich auch dort an. Damit endete eine erlebnisreiche Woche, die für viele von uns zu den schönsten des gesamten Schuljahres gehörte.
Julian (9c) & Benjamin (9b)
Eine Woche voller neuer Erfahrungen, sportlicher Herausforderungen und gemeinsamer Erlebnisse liegt hinter uns. Wir bedanken uns herzlich bei euch und Denjenigen, die diese Fahrt ermöglicht haben, und freuen uns schon jetzt auf das nächste Windsurflager.
Frau Dr. Stumpp, Herr Körber & Herr Seeboth