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Lieber Bleiloch statt Bali!

Die Klasse 7e berichtet von ihrer Klassenfahrt ins SEZ-Kloster an der Bleilochtalsperre

Dienstag – Anreise und Teamspiele im Wald

Um 8:45 Uhr standen wir in kleinen Gruppen vor der Schule und hofften, dass der Bus nicht zu spät kommen würde. Doch schon kurz darauf kam unser Busfahrer Olli und begrüßte uns herzlich. Dann ging es los. Als wir am SEZ-Kloster ankamen, zeigte uns ein Mitarbeiter des SEZ namens Flo zunächst das Gelände. Nach dem Mittagessen startete bereits unser erstes Programm. Im Wald warteten verschiedene Teamspiele auf uns, die von Erlebnispädagoge Flo begleitet wurden.

Das erste Spiel nannte Flo „Bleiloch-Sumpf“. Mit weniger Platten als Schülerinnen und Schülern sollten wir einen Teil des Waldes überqueren. Nach 20 Minuten mussten alle auf der anderen Seite angekommen sein.

Das zweite Spiel hieß „Magisches Tor“. Flo und Herr Seeboth schwangen ein Seil wie beim Seilspringen. Wir mussten auf unterschiedliche Weise darunter hindurch auf die andere Seite gelangen, ohne das Seil zu berühren. Zunächst gingen wir zu zweit hindurch, anschließend nacheinander, ohne einen Seilschwung auszulassen, und schließlich als ganze Klasse gleichzeitig. Dafür wurde das Seil natürlich verlängert.

Beim dritten Spiel wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt eine andere Aufgabe: Die erste Gruppe sollte Hütchen stapeln, die zweite sie nach Farben sortieren und die dritte sie auf einen Baumstamm legen. Allerdings wusste jede Gruppe nur von ihrer eigenen Aufgabe. Zunächst versuchte jede Gruppe, allein zu gewinnen. Doch schnell wurde uns klar, dass dies ewig so weitergehen könnte. Also tauschten wir uns aus und fanden heraus, dass wir die Hütchen nach Farben sortiert zu einem Stapel auf dem Baumstamm platzieren mussten. Bis wir verstanden hatten, dass alle gemeinsam gewinnen können, dauerte es allerdings etwas.

Insgesamt haben wir an diesem Tag gelernt, uns besser zu unterstützen und als Klasse zusammenzuarbeiten. Unser neues Motto lautet deshalb: Classwork.

Zimmer „Westwind 2“ – Alma, Bele, Sina & Jojo

Mittwoch – Kanu fahren, Floßbau und Lagerfeuer

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, gingen wir direkt zum Frühstück. Der Tag sollte anstrengend und vor allem nass werden. Nach dem Essen hatten wir noch etwas Zeit, uns fertig zu machen. Dann begann auch schon unser nächstes Abenteuer.

Nach einer kurzen Einweisung zogen wir die Schwimmwesten an und nahmen die Paddel in die Hand. Wir entschieden selbst, wer mit wem in einem Kanu fahren wollte. Anschließend wurden die Kanus zum Wasser getragen und wir konnten lospaddeln.

Nach unserer Rückkehr gab es Mittagessen. Danach stand Floßbau auf dem Programm. Bereits am Vortag hatten wir Münzen verdient, mit denen wir Baumaterialien für unsere Flöße kaufen konnten. Vor dem Bau spielten wir noch ein weiteres Spiel, um zusätzliche Münzen zu gewinnen.

Anschließend wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und bauten unsere Flöße. Zum Abschluss veranstalteten wir sogar ein Rennen. Danach hatten wir Freizeit. Wir spielten Volleyball und Tischtennis oder gingen baden.

Nach dem Abendessen trafen wir uns am Lagerfeuer. Einige mussten zuvor noch Stöcke sammeln. Dort reflektierten wir den Tag mithilfe der Fünf-Finger-Methode. Zum Abschluss gab es Stockbrot, bevor wir müde, aber glücklich ins Bett gingen.

Es war ein schöner und erlebnisreicher Tag.

Zimmer „Westwind 3“ – Jares, Wilhelm, Ben, Orhan & Vince

 

Freitag – Orientierungstour und Klettern

Am Freitag wurden wir nach dem Frühstück in Dreiergruppen eingeteilt und bekamen einen Kompass. Unsere Aufgabe war es, im Wald verschiedene Schilder und Stationen zu finden.

Die erste Gruppe startete um 9:30 Uhr. Danach gingen die weiteren Gruppen im Abstand von jeweils zehn Minuten los. Loreley und Isabella waren in Gruppe 2, Johanna in Gruppe 3.

Unsere Gruppe begann früh mit den Bonusaufgaben. Die ersten drei Checkpoints fanden wir problemlos, bis wir uns schließlich verliefen. Dabei hörten wir die Rufe einer anderen Gruppe und trafen auf Gruppe 1. Gemeinsam setzten wir unseren Weg fort.

Irgendwann verloren wir jedoch den Überblick über einige Checkpoints und landeten schließlich bei Station 8. Dort waren wir völlig orientierungslos und beschlossen, direkt zum Kloster zurückzukehren. Gegen 11 Uhr kamen wir dort an. Gruppe 3, die gemeinsam mit Lehrkräften unterwegs war, erreichte das Ziel gegen 11:30 Uhr.

Anschließend werteten wir die Orientierungstour mit Flo aus und gingen zum Mittagessen.

Am Nachmittag stand Klettern auf dem Programm. Nach einer Einweisung durch Flo durften wir in Gruppen an die Kletterwand. Diese war etwa zehn Meter hoch, sodass es nicht viele bis ganz nach oben schafften.

Danach packten wir unsere Koffer und bereiteten uns auf den letzten Abend vor. Zum Abendessen wurde gegrillt. Anschließend verbrachten wir gemeinsam einen schönen Abend mit Musik und Spielen.

Es war ein wunderschöner letzter Tag.

Zimmer „Westwind 5“ – Johanna B., Loreley & Isabella

 

Unser Bericht vom Hausboot „Helga“

Felice, Luise, Yuna, Emma, Mayka & Elisa

Dienstag

Am Dienstagvormittag sind wir angereist. Am Nachmittag gab es noch eine Einheit mit Flo im Wald, bei der wir viel zusammenarbeiten mussten. Dabei lernten wir Flo auch erst einmal kennen.

Am besten gefiel uns, dass wir viel gemeinsam gelacht, aber auch nachgedacht haben. Außerdem war das Essen sehr lecker.

Mittwoch

Am Mittwoch waren wir gemeinsam mit Klaus und Martin Kanu fahren. Das Beste daran war, dass niemand trocken geblieben ist – außer natürlich Klaus.

Am Nachmittag bauten wir mit Flo ein Floß. Dabei wurden ebenfalls einige von uns nass.

Donnerstag

Am Donnerstag hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung. Wir liefen zur Sommerrodelbahn und fuhren mehrere Runden. Das hat großen Spaß gemacht.

Für uns und sogar für Frau Müller gab es anschließend noch ein kostenloses Eis. Vielen Dank dafür an Herrn Seeboth!

Am Nachmittag lernten wir Vicky kennen und traten in zwei Gruppen gegeneinander an. Das Highlight des Tages war für uns aber eindeutig die Sommerrodelbahn.

Freitag

Am Freitag waren wir am Vormittag mit Kompass und Karte im Wald unterwegs, um elf Stationen zu finden und die dazugehörigen Aufgaben zu lösen. Außerdem mussten wir unterwegs noch gegen Felis Nasenbluten kämpfen.

Am Nachmittag gingen wir gemeinsam klettern. Das machte viel Spaß, denn wir sind – zumindest glauben wir das – alle ein Stück über uns hinausgewachsen.

Das Beste am Freitag war jedoch, dass wir am Abend noch Elisas und Jojos Konfirmation nachfeiern konnten. Dazu gab es Limo und Snacks.

Samstag

Leider mussten wir am Samstag schon wieder abreisen. Vorher überreichten wir Flo noch ein kleines Geschenk, über das er sich sehr freute.

Außerdem trafen wir Busfahrer Olli wieder und konnten die Heimfahrt mit ihm genießen.

Im Hausboot hätten wir uns allerdings etwas mehr Sauberkeit gewünscht. Teilweise hatten wir das Gefühl, noch den Staub und Schmutz des vergangenen Jahres beseitigen zu müssen.

Unser Fazit zu dieser wunderbaren Woche

Wir fanden diese Woche einfach großartig. Wir hatten viel Spaß und konnten als Klasse viele schöne Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse sammeln.

Gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen oder mit Flo und „Poseidon“ abends bei Sonnenuntergang Kanu zu fahren, waren besondere Momente. Es gab viele lustige Situationen, zum Beispiel wenn fast die ganze Klasse auf der „Helga“ zusammensaß.

Alles in allem war es eine wunderschöne Woche und eine Klassenfahrt, die wir sicherlich nie vergessen werden.

Zum Schluss möchten wir Herrn Seeboth danken, der sich sehr viel Mühe bei der Planung und Durchführung unserer Klassenfahrt gegeben hat.

geschrieben von Felice, überarbeitet und abgegeben von Luise