Museumstag zu Ovids Verwandlungsgeschichten – ein kreatives Lateinprojekt der besonderen Art
Am 19. Juni 2026 fand im Rahmen des Kursunterrichts im Fach Latein ein außergewöhnlicher Museumstag zum Thema Ovids Metamorphosen statt. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten dabei eindrucksvoll ausgewählte Verwandlungsgeschichten aus der antiken Literatur, darunter die Erzählungen von Actaeon, Philemon und Baucis, Niobe, den lykischen Bauern, Narziss und Echo sowie Apollo und Daphne.
Auf Grundlage eines vorbereitenden Arbeitsauftrags entwickelten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer vielfältige und kreative Ausstellungsstationen. Die Umsetzung reichte von liebevoll gestalteten Dioramen und Modellen über Comics und Bilderfolgen bis hin zu interaktiven Formaten wie Memory, Puzzle, Kahoot-Quiz und „Wer bin ich?“-Spielen. Dadurch wurde die Welt der Verwandlungen nicht nur anschaulich dargestellt, sondern auch aktiv erfahrbar gemacht.
Besonders hervorzuheben ist die hohe Eigenständigkeit und das große Engagement der Lerngruppe. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten aussagekräftige Museumsobjekte und präsentierten diese in lebendigen Führungen, bei denen sie ihre jeweilige Metamorphose fachkundig erklärten.
Der Museumstag zeigte eindrucksvoll, wie kreativ und motivierend die Auseinandersetzung mit antiker Literatur sein kann, wenn sie mit modernen, handlungsorientierten Lernformen verbunden wird.
Eileen Gloria (Kursleiterin Latein)
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